Synergetische Innenweltreisen zum Thema Persönlichkeitsentwicklung/ (5 Sessions)
Training von Qualitäten
a) Durchsetzungskraft - Innerer Löwe
- Maria
Gall: Innerer Löwe (Durchsetzungskraft)
In vorangegangenen Sitzungen zeigte die Klientin sehr viel Resignation und Unfähigkeit
zur Selbstbehauptung. Aus diesem Grund entscheidet sich die Therapeutin dafür,
in dieser Sitzung mit dem Bild des inneren Löwen zu arbeiten. Der innere
Löwe repräsentiert eine Kollektivenergie, die Grundenergie des 3.
Chakras - Klarheit, Präsenz, Power, Aggression und Durchsetzungskraft.
Indem die Therapeutin nun das Symbol-Bild des inneren Löwen vorgibt, wird
dieser Energiebereich der Klientin als Energiestruktur im Unterbewußtsein
deutlich gemacht - als erste Voraussetzung zur Veränderung und Bearbeitung.
Der innere Löwe der Klientin taucht auch sofort auf. Er ist ein prachtvolles
und kräftiges Tier, wurde aber von seiner Herrin - der Klientin - ein Leben
lang an der kurzen Leine geführt. Die tiefere Ursache dafür ist das
Grundgefühl der Klientin, von der Mutter nicht gewollt und immer nur eine
Last für sie zu sein. Die Folge war Resignation, alle Schuld bei sich selbst
suchen, sich klein machen, nicht auffallen und ständige Zurücknahme.
- Liebe kann man schließlich nicht einfordern. Im Laufe des Lebens wurde
die Vernunft immer größer und dadurch die Leine immer kürzer.
Die Klientin kommt sehr schwer aus ihrer Resignation heraus, hat immer wieder
nur die Impulse, mit hängendem Kopf wegzugehen, sich abzuwenden oder sich
einzubuddeln, einzurollen und gar nichts mehr zu tun. Aber der Löwe neben
ihr ist lebendig, wie eine innere Triebfeder fordert er sie auf: Vertrau
mir, geh mit! Nicht stehen bleiben! Geh mit! Nicht zusammenrollen und nichts
mehr tun! Geh mit! Die gesamte Sitzung verläuft sehr zäh, die
Vernunft will sich immer wieder durchsetzen und die Lebenskraft des Löwen
unterdrücken. Zum Schluß kann sich aber doch der Löwe behaupten
und es gelingt ihm sogar, einmal diese kurze Leine zu überwinden, und mit
aller Kraft die Klientin aus ihrem schwarzen Nichts, wo es keinen Boden unter
den Füßen gibt, heraus zu ziehen. Dies ist eine tief berührende
Erfahrung, welche die Klientin veranlaßt, die Leine etwas lockerer zu
lassen, dem Löwen mehr zu vertrauen und sogar für die Zukunft ein
Zeichen zu vereinbaren, mit dem der Löwe sich verständlich machen
kann, wenn er sich im äußeren Leben zeigen möchte.
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Sonja Kaden: Inneres Meer und Innerer Löwe (Durchsetzungskraft)
Die Klientin befindet sich zu Beginn der Sitzung in ihrer inneren Bilderwelt
in einem Meer und hat dabei das intensive Gefühl, wie durch einen Strudel
in die Tiefe gezogen zu werden - gegen ihren Willen. Es ist dort sehr dunkel
und kalt. Als die Klientin ihren inneren Löwen um Hilfe bittet, macht sie
nun gegen ihre Erwartung die Erfahrung, dass er dieses Hineingezogen-werden
sogar noch fördert und unterstützt. Plötzlich taucht die Assoziation
zu einem kurz bevorstehenden Urlaub am Meer auf. Die Klientin erlebt dort jedes
Jahr die gleiche Situation, nämlich dass ihre Familie sie immer wieder
überredet und überrumpelt, solange bis sie nachgibt und schließlich
gegen ihren Willen mit ins Wasser kommt. Parallel dazu taucht eine weitere Situation
mit ihrem Mann auf. Auch hier erlebt sie immer wieder, wie sie sich von ihm
zum Geschlechtsverkehr überreden läßt. In dieser Sitzung geht
es nun darum, als ersten Schritt, ihr eigene Willenskraft gegen dieses überrumpelt
werden, in etwas hineingezogen werden einzusetzen. Ihr Entschluß,
diesen Schritt endlich zu tun wird ausgelöst durch eine lästige Fliege
in der Außenwelt, die sich in den inneren Bildern der Klientin plötzlich
in einen schwarzen übermächtigen Mann verwandelt, der ihr die Luft
zum Atmen nimmt. Nach intensiver Energiearbeit, in der viel Wut und Trauer abfließen
kann, hat die Klientin die tiefgehende Erfahrung gemacht, sich abzugrenzen und
ihren eigenen Willen durchzusetzen, mit dem Endergebnis, dass der schwarze Mann
sich auflöst.
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Konstanze Höppner: Innerer Löwe und Panik
Die 60-jährige Klientin gerät oft ohne ersichtlichen Grund in Panik.
Sie hat schon einige Sitzungen genommen. In dieser Sitzung soll sie ihren inneren
Löwen kennenlernen, um auf der Symbolebene zu trainieren, mit ihrer eigenen
Power umzugehen. Schritt für Schritt nähert sich sich der Energie
des Löwen und wird dabei immer wieder mit ihrer Panik konfrontiert. Sie
will sich dann am liebsten wieder zurückziehen, wird aber von der Therapeutin
im Kontakt mit dem Löwen gehalten. So entsteht ganz langsam eine Vertrauensbasis,
die es der Klientin ermöglicht, mit immer mehr Energie umzugehen. Sie kann
sich schließlich sogar dem Ekelgefühl aussetzen, welches in ihr hochsteigt,
wenn der Löwe ihr in ihrer Vorstellung über das Gesicht leckt. Sofort
kommt eine panikauslösende Situation aus ihrer Kindheit hoch - ein anderes
Kind hatte ihr einen lebendigen Frosch in die Badehose gesteckt und anschließend
gemeint, sie solle sich nicht so anstellen. Die Klientin ist von Ekel und Panik
überwältight, kann aber jetzt - mit dem inneren Löwen an ihrer
Seite - neu agieren. Sie stellt die Kinder zur Rede und behauptet sich, so dass
diese es nicht mehr wagen, sich so einen Spass mit ihr zu machen. Dann geht
die Klientin mit ihrem inneren Löwen zu ihrer Mutter, von der der Mustersatz
Stell dich nicht so an geprägt wurde. Auch hier steht ihr der
Löwe hilfreich zur Seite, was zu einer, für die Klientin völlig
überraschenden Verwandlung der Mutter führt. Die Klientin kann nun
den Löwen ganz deutlich an ihrer Seite spüren, was noch verstärkt
wird durch die Anweisung der Therapeutin, in den Löwen rein zu gehen und
aus dessen Augen die Welt zu sehen und zu erleben. Die Klientin nimmt die ganze
Kraft und Präsenz, die Power und Durchsetzungskraft in sich auf und erlebt
dann sogar, wie sie es zum ersten mal wagt, die Macht des Stärkeren auszuleben.
In ihren inneren Bildern ist sie nun der Löwe und reißt ein schwächeres
Tier, um ihren Hunger zu stillen. Die Klinetin trifft am Ende der Sitzung eine
Vereinbarung mit dem Löwen, dass er ihr bei panikauslösenden Situationen
zukünftig zur Seite steht, was sie kurze Zeit später in der Realität
erfolgreich testen kann.
b) Freiheit, Loslassen, Hingabe, Vertrauen
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Wolfgang Oberbauer: Lebendigkeit (Vertrauen)
Der 38-jährige Klient landet zu Beginn der Sitzung an einem unterirdischen
See, den er als Sammelbecken wahrnimmt - ein Sammelbecken all seiner unterdrückten
Gefühle. Als er von dem See aufgefordert wird, das Wasser zu berühren,
steigt sofort sein tiefes Mißtrauen hoch. In einer konkreten Situation
aus seiner Kindheit kann er nacherleben, wie es dazu kam, dass er sein Vertrauen
in andere verloren hat und zugleich erkennt er ganz deutlich, dass er bereits
damals die Schuld nur bei sich selbst gesucht hat. Dieses ich bin nicht
richtig scheint tief verankert zu sein. Während der gesamten Sitzung
gibt es immer wieder heftige Körperzuckungen, die der Klint als seine nicht
erlaubten Impulse indentifiziert. Er spürt seine Lebendigkeit als massiv
blockiert und gebremst und landet schließlich bei seiner kaltherzigen,
abweisenden und bewertenden Großmutter, die ihm das Tanzen und seine Lebendigkeit
verbietet, indem sie all seinen Ausdruck von Lebensfreude als albern abstempelt.
Wieder ist der Klient zunächst versucht, sie zu verstehen und die rationalen
Gründe in ihrer eigenen nicht gelebten Trauer zu suchen. Dann aber beginnt
er, sich mit ihr intensiv auseinanderzusetzen, solange, bis sie von selbst anbietet,
all diese Prägungen wieder zurück zu nehmen. Sie erlaubt ihm, endlich
der zu sein, wie er gemeint ist. Der Klient ist sehr berührt
und empfindet erstmals ein tiefes Ja zu sich selbst und zu seiner Lebendigkeit.
Synergetisches Mentaltraining
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Petra Hagendorff: Abtreibung (Synergetisches Mentaltraining)
Der 35-jährige Klient leidet unter großen Entscheidungsschwierigkeiten,
insbesondere in der Firma, die er von seinem Vater übernommen hat, welche
aber weiterhin im Besitz der Mutter ist. In der Sitzung werden ihm wichtige
Muster in der Beziehung zu seinen Eltern bewußt, welche im deutlichen
Zusammenhang zu seinen Schwierigkeiten stehen. Im weiteren Verlauf aber focussiert
sich die Sitzung inhaltlich schwerpunktmäßig auf die erste große
Liebe des Klienten. Es handelt sich um eine junge Frau, von der Mutter des Klienten
immer abgelehnt, vom Klienten selbst alleine gelassen, weil er all seine Zeit
in den Betrieb investierte. Das Ende der Beziehung wurde besonders von der Entscheidung
dieser Frau geprägt, das gemeinsame Kind abzutreiben, was der Klient nie
überwunden hat. Er begegnet nun seinem abgetriebenen Kind in den inneren
Bildern, geht in einen tiefen Kontakt und kann, nachdem er all seinen unterdrückten
Gefühlen endlich freien Lauf gelassen hat, sowohl von dem Kind, als auch
seiner ersten großen Liebe Abschied nehmen. Am Ende der Sitzung schließt
sich eine Passage mit synergetischem Mentaltraining an. Der Klient nimmt plötzlich
seinen erweiterten Handlungsspielraum wahr, sowie seine deutlich erhöhte
Entscheidungsfähigkeit. In einer Zukunftsreise gelingt es ihm, alle, im
Betrieb anstehenden Entscheidungen selbständig und eigenverantwortlich
zu treffen, sowie die entsprechenden Handlungen erfolgreich auszuführen.
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